Jason: „Fridge girl stole my pants.“
Worum es geht:
Um eine Gruppe hipper mittzwanziger in New York mit dreckigen Apartments und miesen Jobs, die trotzdem immer glücklich sind und nichts besseres zu tun haben als miese Sex Witze zu reißen.
Kurzkritik:
Eine Sitcom die in die Selbe Kerbe schlägt wie „Friends“ und „How i met your mother“, allerdings ohne Studiopublikum und nur mit einer Kamera im Dokustil gefilmt ist, klingt auf den ersten Blick wie eine vielversprechende Idee. Aber „I just want my pants back“ ist so schwach umgesetzt, dass man sich die Lachtracks bereits nach wenigen Minuten zurückwünscht.
Die Charaktere sind so flach und stereotypisiert, dass man überhaupt keinen Chance hat sich mit ihnen zu identifizieren oder sie zu mögen, schlimmer noch die meisten sind einem schlichtweg unsympathisch und vollkommen egal. Das Problem liegt hier weniger bei den Schauspieler als viel mit im Skript. Im zwanghaften Versuch eine ganz bestimmte Zielgruppe anzusprechen springt die Show zwischen Sex und Sozial Media Witzen hin und her und wirkt dabei nie wie ein Ganzes sonder stets nur wie eine Aneinanderreihung von 30 Sekunden Spots. Wir springen von der Party zum Sex, zur Arbeit zurück auf die Party nur um wieder zurück zum Sex zu kommen. Hängen bleibt dabei gar nichts und bei jeder Szene hat man das Gefühl das Ganze schon einmal gesehen zu haben, nur besser.
Der Humor ist dabei so platt und teilweise schamlos abgekupfert, dass American Pie im Gegensatz wie ein komödiantisches Meisterwerk wirkt. Keine der konstruierten Punchlines, die nicht im geringsten in das Ein-Kamera Konzept der Show passen, sind entweder so gewollt oder aber so unter der Gürtellinie, dass einem eher zum Zähneknirschen als zum Lachen zumute ist.
Der Pilot von „I just want my pants back“ ist keine einzige Minute seiner zwanzig minütigen Laufzeit wert, und da es zur Zeit mehr als genug anständige Sticoms gibt, fällt mir beim besten Willen niemand ein, dem man dieses Machwerk empfehlen könnte.
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